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Kapokbaum als Grundlage für Kapokdecken und Kissen

Was ist Kapok?

Diese Faser ist eine hohle Pflanzenfaser, die von der Kapokfrucht stammt. Sie ist auch als Pflanzendaune bekannt. Die Pflanze wächst vor allem in den Waldregionen Asiens, zudem wird sie in Lateinamerika und in einigen afrikanischen Ländern gewonnen. Die Faser vom Kapokbaum hat eine glatte Struktur und eine sehr dünne Zellwand. Durchschnittlich ist sie 19mm lang und hat einen Lufteinschluss von 80 %. Damit ist die hohle Textilfaser extrem leicht. Sie kann ein Gewicht aufnehmen, das um das 30-fache höher ist als ihr Eigengewicht.

Der Baum wächst auf eine Höhe von maximal 50 m und produziert jährlich bis zu 20 kg Material. Die gewonnene Faser umhüllt den Samen und ähnelt damit der Baumwolle. Der große Lufteinschluss macht die Faser zu einer der leichtesten pflanzlichen Fasern weltweit. Dadurch ist sie nicht nur atmungsaktiv, sondern auch isolierend. Zudem ist die Faser von einer Wachsschicht umgeben, die einen wasserabweisenden Effekt hat.

Wenn Sie ein Kapokkissen kaufen möchten, lohnt sich ein Blick auf die detaillierten Eigenschaften und Vorteile der Naturfaser. Die Kapokfüllung ist als Polsterung prädestiniert, sei es für Kapokdecken oder andere Bettwaren, für Polstermöbel oder für Schwimmhilfen. Im Vordergrund für den Schlafkomfort stehen die Feuchtigkeitsregulierung und die Wärmeisolierung. Beide Eigenschaften hängen unmittelbar mit dem Lufteinschluss der Hohlfaser von Kapokbaum zusammen.

Wie werden die Fasern hergestellt?

Der Anbau der Bäume findet hauptsächlich in Afrika und Asien statt. Die Samen enthalten zu 25 % Öl. Damit eignet sich die Pflanze nicht nur für die Herstellung der Füllfaser, sondern auch als Quelle für Saatöl.

Als natürlicher, nachwachsender Rohstoff ist die Pflanze sehr ergiebig. Zusätzlich zu den wild wachsenden Pflanzen wird der Kapokbaum im inzwischen im etwas größeren Umfang kultiviert. Dünger und Spritzmittel sind dabei ebenso unnötig wie der Einsatz von chemischen Prozessen. Wenn Sie eine Kapokdecke kaufen, lohnt es sich auf faire Bedingungen für die Gewinnung des Materials zu achten. Dazu gehört auch der umweltfreundliche Anbau, der die Bäume schont. Die wertvollen Bäume bleiben viele Jahre erhalten und liefern pro Jahr rund 20 kg Fasern.

Für den Schutz des Ökosystems pflücken die Arbeiter die Kapseln von Hand oder schlagen sie gezielt mit Stangen ab. Danach trocknen die Kapseln in der Sonne. Um die Fasern und Samen zu trennen, kommen die Früchte in eine Gebläsekammer. Eine Reinigung oder chemische Behandlung ist nicht erforderlich, da die Fasern in natürlicher Form genutzt werden. Es handelt sich um seidig glänzende Pflanzenfasern, die sich in einer dünnen Wachsschicht befinden. Besonders wichtig für die atmungsaktiven Eigenschaften sind die wasserabweisenden Eigenschaften dieser Schicht. Ein Verspinnen ist nicht möglich, dafür bieten die Kapokfasern andere Vorteile.

Die Fasern bieten sich als ideale Füllung für Kapokdecken und -kissen an. Üblicherweise kommt die naturbelassene Füllung in ein verstepptes Kissenfutteral. Auch hier steht die präzise und nachhaltige Herstellung im Vordergrund.

Historischer Hintergrund

In den 1930er Jahren war die Faser wegen ihrer Tragfähigkeit im Wasser für Schwimmwesten und ähnliche Sicherheitsprodukte gefragt. Die besonders großen Lufteinschlüsse verhinderten das Absinken. Dieser Vorteil überzeugt auch heute noch viele Wassersportler. Vor allem Segler nutzen die klassischen Schwimmkissen. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Faser außerdem für Polsterfüllungen verwendet. Als Füllstoff kamen jedoch immer mehr synthetische Materialien zum Einsatz. Unter anderem ersetzte Schaumstoff die Faser.

Seit ein paar Jahren hat die natürliche Faser erneut an Beliebtheit gewonnen. Sie bewährt sich als leichtes und isolierendes Füllmaterial für Polsterelemente und Bettwaren. Wenn Sie ein Kapokkissen kaufen, profitieren Sie von der naturbelassenen Qualität. Die Füllung besteht häufig komplett aus ihrer Faser, doch es gibt inzwischen auch viele Produkte mit einer Kapok-Baumwoll-Mischung.

Mit ihren besonderen Eigenschaften – dem geringen Gewicht und der hervorragenden Isolierung – hat sich die natürliche Faser wieder gegen andere Füllmaterialien durchgesetzt. Besonders interessant sind die Bettwaren, beispielsweise Matratzen, Kopfkissen und wärmende Bettdecken. Außerdem gibt es nach wie vor viele Polstermöbel mit einer Füllung aus diesem Material. Die spezielle Faser eignet sich für viele Bereiche. Sie erfüllt die Ansprüche von empfindlichen Personen und Allergikern. So entsteht ein angenehmes Klima im Schlafzimmer. Der Komfort im Bett lässt keine Wünsche offen: Es lohnt sich also, eine Kapok Bettdecke zu kaufen.

Allgemeine Vorteile

  • Wasserabweisende Struktur – Kapok-Bettwaren bieten Pilzen und Keimen keinen Nährboden und halten Motten und Hausstaubmilben fern.
  • Langlebig haltbar – die Faser enthält zu 20 % Lignin, ein stabiles Element, das unter anderem in Holz zu finden ist.
  • Geringer Zellulose-Anteil – verhindert den Befall von Milben und Pilzen.
  • Atmungsaktiv und voluminös – die Kapok-Bettwaren halten die Kälte gut ab und sorgen für einen guten Feuchtigkeitsausgleich.
Kapokfrucht mit Kapokwolle

Wie beeinflussen Kapok-Bettwaren mein Schlafverhalten?

Die Bettdecken und Kissen mit natürlicher Kapok-Füllung sind angenehm weich und nehmen keine Nässe an. Gleichzeitig haben sie ein geringes Gewicht, das für einen hohen Schlafkomfort sorgt. Damit unterscheiden sich die Kapokdecken und -kissen von vielen anderen Bettwaren mit pflanzlichen Füllstoffen. Wenn Sie ein luftdurchlässiges Deckbett mit anschmiegsamer Haptik und guter Klimatisierung suchen, sollten Sie eine Kapokdecke kaufen. Diese ist extrem leicht und trotzdem schön bauschig.

Mit der optimalen Isolierung gleicht die Bettdecke selbst größere Temperaturschwankungen problemlos aus. Dennoch spüren die Schlafenden keinen Hitzestau, denn durch das angenehm trockene Material kann die Haut atmen. Nächtlicher Schweiß dringt durch die feuchtigkeitsabweisende Decke nach außen, sodass der Körper trocken bleibt. Das führt zu einem entspannten Durchschlafen.

Wer sich im Schlaf häufig herumdreht, fühlt sich von der leichten Decke nicht gestört. Diese lässt einen gut zur Ruhe kommen und beschwert nicht unnötig. So fühlen Sie sich nicht eingeengt, sondern können sich frei bewegen. Entsprechend schneller schlafen Sie nach einem kurzen Aufwachen wieder ein.

Die ökologische Unbedenklichkeit der natürlichen Fasern ist ebenfalls ein gutes Ruhekissen. Das gilt besonders für die Produkte aus fairem Anbau. Der Schutz vor Hausstaubmilben, Pilzbefall und Motten ist für den gesunden Schlaf ebenfalls von Vorteil. Damit eignen sich die Kapok-Bettdecken auch für Allergiker.

Eigenschaften

  • Schwimmfähige, wasserabweisende Faser – leitet Feuchtigkeit ab, verbessert die Atmungsaktivität und reguliert gleichzeitig den Wärmehaushalt.
  • Wärmender Effekt im Winter, kühlende Wirkung im Sommer.
  • Gute Selbstreinigungskraft – keine Wäsche nötig, Auslüften reicht für die hygienische Pflege meistens aus.
  • Nachhaltig und ökologisch – der kontrollierte Anbau stellt sicher, dass sich die manuelle Ernte an fairen Bedingungen orientiert. Der Verzicht auf Düngemittel optimiert die Qualität.
  • Füllmaterial individuell anpassbar – das Innenfutter mit Reißverschluss ermöglicht ein Entnehmen oder Aufpolstern der Kapok-Füllung.

Pflegehinweise für Kapokkissen und -decken

Für die Reinigung von solchen Bettwaren mit Füllung reicht es im Allgemeinen, die Kissen und Decken gründlich aufzuschütteln und regelmäßig zu wenden. Außerdem aktiviert die direkte Sonneneinstrahlung die selbstreinigenden Kräfte der natürlichen Decken- und Kopfkissenfüllung.
Eine Wäsche könnte die Bitterstoffe der Naturfaser zerstören, wenn die Füllung aus 100 % Kapokfaser besteht. 

Bei einem Verhältnis von einem Drittel Kapokfaser und zwei Dritteln Baumwolle ist jedoch eine Wäsche bei bis zu 60 Grad möglich. Anschließend sorgt die maschinelle Trocknung dafür, dass die Faser ihr Volumen zurückgewinnt.